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Ansbach, 10. September 2026 – Ernst Eichinger hatte seine Gymnasialzeit in Ansbach (in unmittelbarer Nähe zum aktuellen Ausstellungsraum) verbracht und dort im ersten Nachkriegsjahrgang das Abitur gemacht.
Nach Studien der Philologie und Romanistik in Bamberg und Regensburg legte er dann 1955 an der Akademie der Bildenden Künste München erfolgreich sein Diplom ab. Bereits kurz darauf war die Aufnahme in die Münchener Secession erfolgt; 2013 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.
Ernst Eichinger wurde schon in jungen Jahren durch zahlreiche Stipendien, Preise, Publikationen und Ausstellungseinladungen ausgezeichnet. (u.a. Seerosenpreis der Stadt München, Förderpreis des Freistaates Bayern, Graphic Design Dtld., Illustratoren-Wettbewerb Internat. Buchkunstausstellung)
Ankäufe seiner Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (u.a. Bayer. Staatsgemäldesammlung, München; Pinakothek der Moderne, München; Lenbachhaus, München; Gymnasium Carolinum, Ansbach) sowie in Privatbesitz.
Aus dem reichhaltigen Lebenswerk Ernst Eichingers wird die Ausstellungshalle des Stadthauses Ansbach mit Bildobjekten und Graphiken zum Thema „Schrift“ bestückt, einem Schwerpunkt im Schaffen des Künstlers und in seiner Lehrtätigkeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Eichinger ging es in seinen Arbeiten zeitlebens viel weniger um die Erstellung offensichtlicher Strukturen und wieder erkennbarer Objekte. Vielmehr war er bestrebt, mit klassischen aber auch „off-label“ eingesetzten Techniken und Materialien neue Strukturen zu schaffen, die den Betrachter fordern und oft nur zögerlich Form und Bedeutung offenbaren sollten. Ein Beispiel hierzu das Bild „Botschaft für Kenner“ (1995), das in den bis zur Unleserlichkeit geschriebenen Textzeilen ein Selbstporträt des Künstlers verbirgt/offenbart.
Der Kurator der Ausstellung wird am Dienstag 20.10. vormittags, am Freitag 13.11.2026 nachmittags vor Ort sein.
Die Arbeiten sind verkäuflich.
www.ernst-eichinger.de @contemporary_art_limburg_MUC