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Dinkelsbühl: +++ Bilanz zur Kinderzeche 2026: Zehn Tage gelebte Tradition – Polizeibilanz durch Vorfälle am Dienstag getrübt +++
Die Polizeiinspektion Dinkelsbühl blickt auf die vom 17. bis 26. Juli 2026 ausgetragene Kinderzeche zurück. Der Große Zapfenstreich am Sonntagabend, 26. Juli 2026 auf dem Weinmarkt bildete dabei den gelungenen traditionellen Ausklang.
An neun der zehn Festtage zeigte sich das gewohnt friedliche Bild: Sowohl die historischen Umzüge als auch die Veranstaltungen zur Kinderzeche in der Innenstadt, das Schwedenlager sowie der Betrieb auf dem Festplatz Schießwasen verliefen aus Sicht der Polizei ruhig.
Überschattet wird die ansonsten positive Bilanz jedoch vom Festdienstag, 21. Juli. Ab den späten Nachmittagsstunden kam es im Rahmen von gastronomischen Veranstaltungen in der Altstadt zu mehreren Straftaten. Ursächlich für die Streitigkeiten, Beleidigungen und Körperverletzungen war überwiegend starker Alkoholkonsum Einzelner.
Bei den anschließenden Polizeieinsätzen leisteten Randalierer Widerstand, wobei zwei Polizeibeamte verletzt wurden: Während ein Beamter nach Faustschlägen ins Gesicht seinen Dienst zwischenzeitlich wieder aufnehmen konnte, ist ein weiterer Kollege nach wie vor nicht dienstfähig.
Dass die Hemmungslosigkeit einzelner stark Alkoholisierter das Fest überschattet und die Gesundheit anderer gefährdet oder beeinträchtigt, ist aus Sicht der Polizei völlig inakzeptabel.
Die Ereignisse sowie die Ursachen werden nun im Ausblick auf die Kinderzeche 2027 in enger Abstimmung mit der Stadt Dinkelsbühl nachbereitet.
Quelle: Polizeiinspektion Dinkelsbühl