Den Nachtjägern ein Quartier geben – Fledermauskästen für den Artenschutz
Burgoberbach, 29.04.2026 –Tue Gutes und lasse viele davon profitieren, das beschreibt am besten das gemeinsame Engagement von Kindern, Eltern und Schreinermeister Wolfgang Scherb zum Tag des Baumes. In seiner Werkstatt in Burgoberbach haben sich alle versammelt um 12 Nistkästen für Fledermäuse zu zimmern.
Unter fachkundiger Anleitung wurden aus den vorgefertigten Bausätzen Quartiere für Fledermäuse. Die sogenannten Flachkästen aus unbehandelten, stark aufgerauten Lärchenholz wurden mit horizontalen Rillen versehen, damit die
Fledermäuse festen Halt finden. Weder Zugluft noch Regen dürfen das Quartier beeinträchtigen und innen muss es dunkel sein. Der Kasten muss sich nach oben hin verjüngen und auf die richtigen Abstände beim Einschlupfspalt wurde auch geachtet.
Den 25. April feiert man bei uns in Deutschland seit 1952 als bundesweiten Tag des Baumes und er ist längst mehr als ein symbolischer Gedenktag. Es gibt Pflanzaktionen und eben auch unseren Beitrag für die Fledermäuse. Im doppelten Sinne trägt beides reiche Früchte für den Natur- und Artenschutz.
Nach getaner Arbeit waren sich alle einig:
Es hat großen Spaß gemacht und es macht glücklich, seinen persönlichen Beitrag für mehr Arten- und Naturschutz zu leisten. Fledermausschutz ist auch immer Naturschutz und dadurch auch Menschenschutz. Fledermäuse fühlen sich am wohlsten in einem vielfältig gestalteten Garten mit heimischen Stauden und einer artenreichen Wiese. Ein Garten, der für Insekten attraktiv ist, ist es auch für Fledermäuse.
Die Landesgeschäftsstelle des Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Hilpoltstein hat die Aktion mit ihrem umfangreichen Informations- und Service-Angebot unterstützt.
