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Carglass Ansbach spendet 500 € an den Hospizverein Ansbach e.V.

Ansbach, 27. Juli 2026 – Kleine Spenden können große Unterschiede machen. Deshalb hat Fränkischer im Dezember 2025 einen Adventskalender gestartet, bei dem 16 Türchen veröffentlicht wurden, hinter denen sich jeweils eine 300-Euro-Spende für ein Herzensprojekt aus Ansbach versteckte. Hinter einem dieser Türchen, Nummer 8, befand sich eine Spende für den Hospizverein Ansbach. Daraufhin hat sich Steffen Schmidt von Carglass Ansbach bei uns gemeldet und mitgeteilt, dass sein Team sehr gerne diese Spende übernehmen würde.

Ein Team-Erfolg wird zur Spende

Möglich wurde die Spende durch einen internen Wettbewerb. Das Team von Carglass Ansbach hatte sich unter der Leitung von Steffen Schmidt in einem Team-Award des Mutterkonzerns „Belron“ durchgesetzt. Als Gewinn durfte das Team einen 500-Euro-Spendencheck an ein hilfsbedürftiges, geeignetes Projekt ihrer Wahl übergeben und entschied sich für den Hospizverein Ansbach. Das Team weiß, wie wichtig die Arbeit ist, die ehrenamtliche Mitarbeiter des Vereins täglich leisten.

Der Hospizverein ist seit über 30 Jahren sterbenden und schwerkranken Menschen eine große Hilfe

Der Hospizverein Ansbach e. V. wurde bereits am 22. Oktober 1992 aus einer freien Initiative unter der Leitung von Dr. med. Klaus Ziegler gemeinsam mit Seelsorgern, Sozialarbeitern und engagierten Bürgern gegründet. Seitdem begleiten die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins Menschen, die mit schwerer Krankheit, Verlust und Abschied konfrontiert sind. Im Zentrum steht die ambulante Begleitung. Der Hospizverein begleitet Sterbende und Schwerstkranke in ihrer letzten Lebensphase in häuslicher Umgebung sowie in stationären und teilstationären Einrichtungen, unter anderem in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten, Sozialstationen und anderen Institutionen. Dabei gilt für alle Betroffenen. Die Beratung und Begleitung sind für die Betroffenen kostenlos.

Über die reine Sterbebegleitung hinaus bietet der Verein auch Trauergespräche und feste Trauergruppen an, die sich regelmäßig treffen, sowie eigene Angebote für Kinder- und Jugendhospizarbeit.

Warum jede Spende zählt

Dass die Begleitung für Betroffene und ihre Familien kostenlos bleibt, ist kein Zufall, sondern gelebtes Prinzip der Hospizarbeit. Ehrenamtliche Vereine wie der Hospizverein Ansbach finanzieren sich zu großen Teilen über Spenden und Fördermitgliedschaften, nicht über die Menschen, denen sie helfen.

 

Bevor sich Ehrenamtliche ans Bett eines sterbenden Menschen setzen dürfen, durchlaufen sie eine intensive Vorbereitung. Der Vorbereitungskurs vermittelt vielfältiges Wissen rund um das Sterben, von der Hospizbewegung über die Patientenverfügung bis zur Kurzeinführung in die Pflege Schwerstkranker, und macht sensibel für den Umgang am Sterbebett sowie für die Wahrnehmung und Kommunikation mit Sterbenden. Und diese Ausbildung kostet Geld. Räume, Materialien, Referenten und die Supervision der Ehrenamtlichen müssen bezahlt werden. Ohne finanzielle Unterstützung von außen ließe sich dieses Niveau an Vorbereitung nicht aufrechterhalten.

 

Mit den 500 Euro von Carglass Ansbach möchte der Hospizverein deshalb gezielt die Ausbildung neuer Begleiter unterstützen und dafür sorgen, dass auch die Gesprächstermine mit Betroffenen liebevoll gestaltet werden können. Denn am Ende geht es um eine einfache, aber zentrale Botschaft. Menschen sollen in ihrer schwersten Zeit nicht allein bleiben.

 

Danke an Carglass Ansbach für dieses wertvolle Engagement! Gemeinsam für mehr Menschlichkeit!