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Blühpakt Bayern: 13 „Starterkit-Kommunen“ in Mittelfranken ausgewählt

Ansbach, 17. März 2022 – Insgesamt 256 Kommunen aus ganz Bayern, darunter 25 Städte, Märkte und Gemeinden aus Mittelfranken, haben sich für das Projekt „Starterkit – 100 blühende Kommunen“ beworben.

Durch das Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz wird insgesamt eine halbe Million Euro investiert – je 5.000 Euro für 100 bayerische Kommunen. Ziel ist es, kommunale Flächen in neue Lebensräume für Insekten umzuwandeln. Alle Kommunen können sich bei den Blühpaktberatern der Bezirksregierungen über die Konzeption und Durchführung entsprechender Projekte informieren und beraten lassen.
Folgende Kommunen wurden für das „Starterkit – 100 blühende Kommunen“ in Mittelfranken ausgewählt und dürfen sich über 5.000 € Startgeld freuen:

Markt Flachslanden und Stadt Wolframs-Eschenbach (Landkreis Ansbach)
Stadt Baiersdorf und Gemeinde Marloffstein (Landkreis Erlangen-Höchstadt)
Stadt Stein(Landkreis Fürth)
Gemeinde Diespeck und Markt Oberscheinfeld (Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim)
Stadt Röthenbach a.d.P., Gemeinde Schwarzenbruck und Gemeinde Simmelsdorf (Landkreis Nürnberger Land)
Stadt Spalt (Landkreis Roth)
Stadt Weißenburg (Landkreis Weißenburg – Gunzenhausen)
Stadt Ansbach

Die Auswahl der 13 mittelfränkischen „Starterkit-Kommunen“ erfolgte nach Bewertung durch eine fach-kundige Jury in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz anhand der Auswahlkriterien des Blühpaktes Bayern. Vorrangig wurden die naturschutzfachliche Eignung, das fachliche Konzept sowie das Entwicklungspotenzial der kommunalen Flächen bewertet. Alle mittelfränkischen Landkreise sind mit mindestens einer Kommune vertreten, daneben die kreisfreie Stadt Ansbach.

Fachlich begleitet und unterstützt werden die Kommunen durch den Blühpakt-Berater der Regierung von Mittelfranken, Herrn Wolfgang Endres. Der Blühpakt-Berater wird die Kommunen bei der Konzeption, der Umsetzung von Maßnahmen und der Pflege der Lebensräume fachlich begleiten und aktiv die Vernetzung der Kommunen fördern. Zudem unterstützt er die Kommunen auch bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Auf der neuen Netzwerk-Karte des Blühpaktes Bayern soll das Engagement der Kommunen sowie der Verlauf der jeweiligen Maßnahmen dargestellt werden (Blühpakt Bayern – 100 Blühende Kommunen-Netzwerkkarte).

Hintergrund
Zu den Zielen des Projekts zählen die Anlage und Aufwertung von Blüh- und Streuobstwiesen, Wildstaudenflächen, blühenden Straßenrändern und Hecken, Dach- und Fassadenbegrünung. Dadurch soll eine Trendumkehr des massiven Insektensterbens in den letzten Jahrzehnten eingeleitet werden. Dies gelingt nur, wenn neue Lebensräume mit Futterquellen, Brut- und Überwinterungsstätten für unsere heimischen Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge & Co. angelegt und langfristig bewahrt werden. Die Kommunen haben mit ihren zahlreichen, diversen Flächen eine herausragende Stellung, da sie gezielte Maßnahmen für den Insektenschutz in Parkanlagen bis hin zu Straßenrändern umsetzen können.
Weitere Informationen zum Projekt „Starterkit – 100 blühende Kommunen“, die Darstellung der Kommunen auf der Netzwerk-Karte und den Verlauf der Maßnahmen in den Kommunen finden sich auf der Seite https://www.bluehpakt.bayern.de/kommunen/starterkit.htm.

Quelle: Pressemitteilung, Regierung von Mittelfranken

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