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Berufliche Umorientierung nach Corona: So gelingt sie

Die Corona-Pandemie hat bei zahlreichen Berufstätigen zu einem Überdenken der eigenen Karriere geführt. Viele wurden unfreiwillig arbeitslos, andere stellten ganz einfach ihr bisheriges Leben in Frage. Doch wer sich beruflich neu orientieren will, der sollte vor allem überlegen, wie sich dies realisieren lässt.

Fortbildung, Neuanfang oder der Sprung in die Selbstständigkeit?
Schon vor Corona stieg die Zahl der Berufstätigen mit psychischen Problemen wie Burnout und Depressionen rasant an. Laut einer Umfrage im Jahr 2018 fühlten sich fast neun von zehn Deutschen von der Arbeit gestresst. Genau die Hälfte (50 Prozent) sah für sich selbst ein mäßiges bis hohes Burnout-Risiko. Die Corona-Krise mit Homeoffice, Kurzarbeit und Jobverlust führte dann zu einem teilweise erzwungenen, aber teilweise auch freiwilligem Umdenken.

Viele, die es sich leisten konnten, wagten in den letzten Monaten den Sprung in die Selbständigkeit und die Realisierung lang gehegter Träume. Ihnen kam dabei entgegen, dass viele Geschäftsinhaber und Gastronomen aufgrund der erzwungenen Schließungen aufgeben mussten und entsprechend hoher Leerstand derzeit günstig vermietet wird. Der eine erfüllt sich den Traum vom eigenen Café, die andere vom kleinen Ladengeschäft. Wieder andere machen sich als Yogalehrerin oder Imker selbständig. Andere Arbeitnehmer spielen dagegen mit dem Gedanken an eine Fortbildung oder sogar einen vollständigen Neuanfang in einem anderen Beruf.

Neustart dank Fernstudium
Wer es sich leisten kann, der kann auch im Erwachsenenalter noch einmal ein reguläres Studium aufnehmen. Universitäten informieren über entsprechende Möglichkeiten. Eine gute Möglichkeit für die berufliche Weiterentwicklung ist ein Fernstudium, da dieses neben dem eigentlichen Beruf absolviert werden kann. So ist das Einkommen weiterhin gesichert.

Allerdings müssen sich Erwachsene über den Zeitaufwand im Klaren sein. Ein Fernstudium von zu Hause aus durchzuführen, erfordert enorme Disziplin und lässt sich nicht „mal eben“ zwischen Haushalt und Kindererziehung schieben.

Auf der anderen Seite entfällt die Anfahrt zu Fortbildungsinstituten, die bei einer längeren berufsbegleitenden Weiterbildung viel Zeit frisst. Da sämtliche Lernmaterialien online zur Verfügung stehen, lässt sich bei einem Fernstudium zudem die Zeit flexibler einteilen. Dies geht so weit, dass die Studienzeit beim berufsbegleitenden Teilzeitstudium bis um das Doppelte verlängert werden kann.

Berufe mit Zukunftsaussichten auswählen
Bei der Planung sollten natürlich auch die Aussichten in der jeweiligen Branche berücksichtigt werden. Als krisenfest gilt zum Beispiel das Personalmanagement, da Personal immer gebraucht wird. Ein Fernstudium in diesem Bereich bietet sich etwa für Angestellte an, die bereits im HR-Bereich tätig sind und dort in Zukunft Führungspositionen besetzen möchten. Studiengänge wie das IU Fernstudium Personalmanagement vermitteln neben typischen Personalthemen auch fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse – hiervon profitieren in der Praxis zum Beispiel Gründer.

Ebenfalls zukunftssicher ist dank der Digitalisierung die IT-Branche, die in den nächsten Jahren nur noch wachsen wird und die vor allem technisch interessierte Menschen anspricht.

Vom Aussterben bedroht sind dagegen Berufe, die hohes handwerkliches Geschick erfordern, zum Beispiel Goldschmiede und Juweliere, die längst von der Massenproduktion abgelöst wurden. Auch das Reisebüro hat kaum noch eine Zukunft, da immer mehr Reisen online gebucht werden.

 

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