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Bayerischer Preis der Lehre für Professorin Dr. Sibylle Gaisser von der Hochschule Ansbach

Ansbach, 23. April 2026 – Für herausragende Leistungen in der Hochschullehre wurde die Biotechnologie-Professorin Sibylle Gaissermit dem „Bayerischen Preis für Gute Lehre 2025“ ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte durch den bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume. 

Prof. Dr. Sibylle Gaisser und Prof. Dr.-Ing. Sascha Müller-Feuerstein (Präsident Hochschule Ansbach) freuen sich über den Preis für gute Lehre

Im Zentrum des Lehrkonzeptes von Prof. Gaisser steht ein klarer Ansatz: Lernen funktioniert am besten durch aktives Handeln. Statt passivem Zuhören setzt Gaisser konsequent auf Formate, in denen Studierende eigenständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und sich Wissen selbst erschließen.

Schon früh im Studium werden praktische Kompetenzen aufgebaut – etwa durch einen „Laborführerschein“, der an selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten heranführt. Im weiteren Verlauf bearbeiten Studierende eigene Forschungsprojekte, präsentieren Ergebnisse auf Konferenzen und entwickeln praxisnahe Geschäftsideen, die sie vor Publikum verteidigen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. In Ethikseminaren simulieren Studierende Entscheidungsprozesse, wie sie etwa in Ethikkommissionen vorkommen. Auch der kritische Umgang mit Künstlicher Intelligenz wird gezielt geschult: Inhalte aus KI-Systemen sollen hinterfragt und mit eigenen Recherchen abgeglichen werden.

Markus Blume (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst) überreicht Prof. Dr. Sibylle Gaisser den Preis für gute Lehre

Darüber hinaus legt Gaisser großen Wert auf interkulturellen Austausch und innovative Lehrmethoden wie Postersessions. Ergänzende „Kulturaktivitäten“ – etwa Projekte in Chor, Band oder Poetry Slam – fördern Soft Skills wie Teamarbeit, Organisation und Reflexionsfähigkeit.

Mit der Auszeichnung wird ein ganzheitliches Lehrkonzept gewürdigt, das Fachwissen, kritisches Denken und persönliche Entwicklung verbindet. Ihr eigener Anspruch bringt es auf den Punkt: „Hochschullehre ist ein Erfahrungsraum, in dem nachhaltiges Lernen durch aktives Tun entsteht“.

Quelle: Pressemitteilung, Hochschule Ansbach