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Azubis dringend gesucht – Beste Chancen für Schulabgänger

Unternehmen haben noch viele unbesetzte Ausbildungsplätze

Ansbach, 30. August 2021 – Mit 6.274 neuen Ausbildungsverträgen zu Beginn des Ausbildungsjahres wurde das Ergebnis des Vorjahres um 0,9 Prozent überschritten. Eine auf den ersten Blick positive Entwicklung. Allerdings liegt die Zahl der neu registrierten Ausbildungsverträge zum zweiten Mal in Folge um rund 1.000 unter dem langjährigen Durchschnitt vor Corona. So sind aktuell noch viele Ausbildungsplätze unbesetzt, denn auch im zweiten Coronajahr ist die Bereitschaft zur Ausbildung in Mittelfrankens Unternehmen ungebrochen. Offenbar zögern jedoch viele Jugendliche mit dem Start in eine duale Berufsausbildung. Dazu trägt zum einen die im letzten Jahr stark reduzierte Berufsorientierung an den Schulen bei, außerdem waren kaum Praktika möglich und Berufsinfomationsmessen konnten ebenfalls meist nicht stattfinden. Doch es ist noch nicht zu spät: Wer sich jetzt für eine Ausbildung entscheidet, sollte schnell aktiv werden. Denn grundsätzlich können junge Leute auch nach Beginn des Ausbildungsjahres am 1. September in die Lehre starten.

Technische Berufe
Insgesamt 2.366 Ausbildungsverträge wurden bisher in technischen Berufen geschlossen, das ist gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang um 1,4 Prozent. Rückläufig sind die Neuverträge bei den eigentlich Berufen Industriemechaniker, Mechatroniker und Zerspanungsmechaniker sowie Elektroniker für Automatisierungstechnik. Weiterhin besonders stark gefragt sind dagegen die IT-Berufe.

Kaufmännische Berufe
Bei den Kaufleuten ist die Zahl der Verträge um 2,3 Prozent auf 3.908 gestiegen. Diese erfreuliche Entwicklung geht vor allem auf Zuwächse im Einzel- sowie Groß- und Außenhandel sowie bei Spedition und Logistikdienstleistungen zurück. Nachvermittlungs-Days Um die Betriebe bei der Rekrutierung von Jugendlichen zu unterstützen, werden Ende Oktober wie im vergangenen Jahr wieder Nachvermittlungs-Days angeboten. Ziel ist es, Jugendliche ohne Ausbildungsplatz und Unternehmen mit unbesetzten Stellen möglichst zeitnah zusammenzubringen. Ausbildungsbetriebe können die Bewerbungsgespräche wieder bequem vom Arbeitsplatz aus führen. Die Jugendlichen hingegen kommen in die Räume der IHK am Hauptmarkt in Nürnberg und führen die Gespräche an eigens dafür eingerichteten PC-Plätzen.

IHK-KarriereKick Mittelfranken
Das persönliche Kennenlernen von potenziellen Bewerbern und Betrieben für den Ausbildungsstart 2022 ermöglicht der IHK-KarriereKick Mittelfranken am 2. Oktober 2021 in der IHK Akademie Mittelfranken. In ungezwungener Atmosphäre treten beide Seiten zunächst am Kickertisch gegeneinander an. Ist das erste Eis gebrochen folgen im Vorfeld terminierte Bewerbungsgespräche. Weitere Angebote zum Azubi-Recruiting Darüber hinaus organisiert bzw. unterstützt die IHK eine Vielzahl an Projekten, mit denen offene Ausbildungsplätze besetzt werden sollen. Ein Beispiel ist die bundesweite Kampagne „Mach´s wie wir“. Sie bietet Auszubildenden eine Plattform, ihren Ausbildungsberuf und -betrieb in kurzen Videos zu präsentieren. Finden Jugendliche hier einen passenden Beruf, werden auch gleich vakante Ausbildungsplätze in der Region angeboten.

Zahlreiche Projekte rund um die Ausbildung
Die IHK unterstützt den Ausbildungsmarkt mit zahlreichen Projekten, die ausbilden[1]den Unternehmen und Azubis einen Mehrwert liefern – sei es zum Matching zwischen Betrieb und Jugendlichen (IHK-Lehrstellenbörse, IHK-AusbildungsScouts etc.) oder auch während der Ausbildung – für Auszubildende mit Unterstützungebedarf wie auch für besonders Leistungsstarke (AzubiCoaching, Schöller Azubi Akademie etc.). 3 Die IHK betreut in Mittelfranken fast 200 Ausbildungsberufe, von A wie Automobilkaufleute bis Z wie Zerspanungsmechaniker

Quelle: IHK Nürnberg für Mittelfranken

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