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Aurach: +++ Nach Unfallflucht: Tatverdächtiger dank „Kommissar Zufall“ ermittelt +++

Nach einer Unfallflucht am Dienstag, 03.05.2022 ist es der Verkehrspolizei dank „Kommissar Zufall“ schnell gelungen, den flüchtigen Tatverdächtigen zu ermitteln.

Beim Vorbeifahren im stockendem Verkehr kam es auf Höhe der Tank- und Rastanlage „Frankenhöhe – Nord“ zu einer seitlichen Berührung zwischen einem Lastkraftzug und einem Sattelzug, bei der insgesamt rund 2.000 Euro Sachschaden entstanden ist. Vom flüchtigen Fahrzeug waren lediglich die Werbeaufschrift eines großen Versanddienstleisters sowie ein Teilkennzeichen des Anhängers bekannt.

Ein Polizeibeamter der Verkehrspolizeiinspektion Kirchberg an der Jagst erinnerte sich an die Fahndung am Vormittag nach dem Flüchtigen, an der er mit seiner Dienststelle ebenfalls beteiligt gewesen ist, als er abends wieder auf dem Weg zum Dienst war.

Er fuhr zufällig hinter einem Gliederzug des Paketdienstleisters auf der Bundesautobahn A 6, dessen Anhänger das polizeilich bekannte Teilkennzeichen trug. Der Ordnungshüter notierte sich nun die beiden kompletten Kennzeichen des Gespanns und teile sie anschließend seinen Kollegen im benachbarten Westmittelfranken mit. Wie eine Überprüfung zwischenzeitlich ergab, handelt es sich bei diesem Gespann tatsächlich um das Verursacherfahrzeug und als Fahrer konnte ein 49-jähriger Tatverdächtiger aus dem Hohenlohekreis ermittelt werden. Der Vorgang kann nun schon binnen einer Woche als geklärter Fall an die Justiz abgegeben werden.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach

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