Aurach + Herrieden: +++ Verkehrsunfälle +++

Aurach: Am Dienstag, 3. Februar 2026 gegen 23 Uhr kam es auf der A 6 in Fahrtrichtung Waidhaus/Pilsen zwischen den Anschlussstellen Feuchtwangen-Nord und Aurach zu einem Verkehrsunfall. Ein Klein-Lkw mit einem Anhänger, jeweils beladen mit einem Kleintransporter, kam ins Schleudern und überschlug sich. Während das Zugfahrzeug auf den Rädern zum Stehen kam, scherte der Anhänger ab und blieb auf der Seite liegen. Der Unfallfahrer wurde durch den Rettungsdienst behandelt, gab aber selbst an, nicht verletzt zu sein und verweigerte auch eine Mitnahme ins Krankenhaus. Sein Beifahrer blieb ebenfalls unverletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere 10.000 Euro.
Die Feuerwehren Schnelldorf und Weinberg sicherten die Unfallstelle ab, die Autobahnmeisterei Herrieden übernahm diese Absicherung schließlich. Für die beiden verunfallten Fahrzeuge wurde ein Abschleppdienst mit der Bergung beauftragt. Die Unfallstelle war bis zum Abschluss der Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen bis kurz vor 3 Uhr des Folgetages nur über den Standstreifen passierbar.

Herrieden: Am Dienstag, 3. Februar 2026 gegen 5:20 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der A 6 in Fahrtrichtung Heilbronn zwischen den Anschlussstellen Herrieden und Aurach. Ein 25-jähriger tschechischer Lkw-Fahrer war mit seinem Gespann, bestehend aus Lkw und Anhänger, beladen mit 7 Pkw, in die Mittelschutzplanke geprallt, hatte diese auf einer Länge von knapp 150 Metern beschädigt und war anschließend im Bankett des Mittelstreifens zum Stehen gekommen. Dadurch wurde die linke Fahrspur blockiert. Der Lkw-Fahrer wurde nach Versorgung durch den Rettungsdienst in die Klinik nach Ansbach verbracht, gilt aber als unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen hohen fünfstelligen Betrag.
Weil sich Anhaltspunkte dafür ergaben, dass der Unfall im Zusammenhang mit einer Ermüdung des Fahrers stand, wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Im Rahmen der Unfallaufnahme, der Bergungsmaßnahmen sowie der anschließenden Reparaturarbeiten an der Mittelschutzplanke kam es bis nach 17:30 Uhr und damit über 12 Stunden hinweg zu nur kurzfristigen vollständigen, weitestgehend aber zumindest teilweisen Sperrungen der Autobahn und den
daraus resultierenden Behinderungen für den Fahrzeugverkehr.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach