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AOK stellt Pflege in den Mittelpunkt
Wie können berufstätige pflegende Angehörige ihre eigenen Ressourcen stärken und neue Kraft für den Spagat zwischen Beruf und Pflege schöpfen? Antworten auf diese Frage gab eine Vortragsveranstaltung im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche, zu der die AOK-Direktion Mittelfranken, die Gesundheitsregion Plus des Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach eingeladen hatten. Einen nahestehenden Menschen zu pflegen und zu unterstützen ist nicht leicht und häufig eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Oft stößt man dabei an seine Grenzen und kommt selbst zu kurz. „Pflegende Angehörige benötigen neben fachlicher Unterstützung deshalb auch eine erhöhte Gesundheitskompetenz, um den Alltag bewältigen zu können – die Vortragsveranstaltung soll dazu beitragen“, so Michael Surowka, Direktor der AOK in Mittelfranken.
Neue Kraft schöpfen
Referentin Stefanie Frisch, von der ösb consulting, zeigte in ihrem interaktiven Vortrag Wege auf, wie man in dieser herausfordernden Zeit besser auf sich selbst achten kann. Sie betonte, dass Selbstfürsorge in dieser Situation wichtig sei. Im Fokus stehe dabei das bewusste Kümmern um das eigene körperliche, emotionale und geistige Wohlbefinden. Ein weiteres Thema war der Umgang mit Trauer und Verlust, der eng mit der Pflege von Angehörigen verbunden ist. Stefanie Frisch empfiehlt unter anderem eine Dankbarkeitsliste, die bei der Akzeptanz des Verlustes helfen könne.
Pflege und Demenz
Wer Demenzerkrankte pflegt, erlebt selbst eine hohe psychische Belastung, zum Beispiel wenn diese den pflegenden Angehörigen nicht mehr erkennen und rund um die Uhr Betreuung und Beaufsichtigung benötigen. Mit der Bayerischen Demenzwoche vom 19. bis 28. September will das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention auf das schwierige Thema aufmerksam machen. „Mit der Vortragsveranstaltung unterstützt die AOK als Kooperationspartner in diesem Jahr erneut die Bayerische Demenzwoche und setzt sich zudem dafür ein, die bestehende pflegerische Versorgung zu sichern, zu optimieren und weiter auszubauen gemeinsam mit weiteren im Pflegebereich engagierten Akteuren vor Ort“, betont Michael Surowka, Direktor der AOK in Mittelfranken.
AOK unterstützt pflegende Angehörige
Abgerundet wurde die Vortragsveranstaltung mit den Ausführungen von Markus Blach und Vera Täubel von der Pflegeberatung der AOK. Bereits seit 15 Jahren beantworten Expertinnen und Experten der Pflegeberatung Fragen von pflegenden Angehörigen, geben praktisches Wissen und praxisnahe Hilfen weiter. „Auf Wunsch der Versicherten, unterstützen unsere Pflegeberaterinnen und -berater bei der Koordination der Pflege und den unterschiedlichen Herausforderungen, die damit verbunden sind“, bei Bedarf auch in der Häuslichkeit, so Markus Blach. Abschließend verwies er auf den AOK-Pflegenavigator, die Pflege-App und ein großes Angebot für pflegende Angehörige an Pflegekursen in Präsenz und Online.
Internet-Tipps und weiterführende Links
Entlastungsleistungen
https://www.aok.de/pk/pflegeleistungen/entlastungsleistungen-pflegende-angehoerige/
Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige – AOK Bayern
https://www.aok.de/pp/bayern/pflegende-angehoerige/
AOK-Suche: Alltags- und Pflegeunterstützung in der Nähe finden
https://www.aok.de/pk/unterstuetzungsangebote-in-der-naehe/
Nachbarschaftshilfe für Pflegebedürftige – AOK
AOK-Suche: Alltags- und Pflegeunterstützung in der Nähe finden | AOK
AOK-Suche: Alltags- und Pflegeunterstützung in der Nähe finden
https://www.aok.de/pk/unterstuetzungsangebote-in-der-naehe/