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Ansbacher Ton-Ziegel für Frankens Häuser

Schlagmann Poroton informiert Mitarbeiter der Ansbacher Ziegelei über aktuelle Situation – und zukünftige Investitionen. In den letzten beiden Jahren wurden 7.840 Tonnen pro Jahr an CO2 reduziert.

Ansbach/Zeilarn, 19. August 2022 – Was traditionell bei Schlagmann Poroton zu Beginn des Jahres erfolgt, fand aktuell an den Standorten des Ziegelherstellers statt:  Johannes Edmüller, geschäftsführender Gesellschafter Schlagmann Poroton, berichtet über das abgelaufene Geschäftsjahr und informiert seine Mitarbeiter zu Zielen und Plänen für das aktuelle. Darüber hinaus gibt es einen strategischen Ausblick auf die kommenden Jahre.

Sicher ist, in Ansbach soll zur Stärkung des Standorts und damit langfristigen Sicherung der 35 Arbeitsplätze weiter investiert werden. In den letzten beiden Jahren wurden moderne und umweltfreundliche Anlagen in Höhe von 3,5 Millionen Euro gebaut. 2022 kommen noch einmal 2 Mio. Euro für die Erweiterung der Aufbereitung (hier wird der Rohstoff Ton produktionsfertig gemacht) hinzu.

 

Dekarbonisierung erfordert hohe Investitionen

2021 war für Schlagmann Poroton ein unternehmerisch erfolgreiches Jahr. Trotz teilweiser Produktionsausfälle durch die Corona Pandemie erreichte man Produktionszahlen in Rekordhöhe. Der Ziegelhersteller konnte deshalb mit einem Umsatz von 113,9 Mio. Euro ein deutliches Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Auch in diesem Jahr liege man laut Edmüller aufgrund der erfreulichen Zahlen am Bau gut im Plan. Derzeit laufen alle Produktionswerke auf Hochtouren, um eine gleichbleibend hohe Liefersicherheit garantieren zu können. Insgesamt 5,7 Mio. Euro seien 2021 in Produktion und Entwicklung investiert worden. Um Ziegel plangemäß bis 2040 klimaneutral produzieren zu können, liegt der Schwerpunkt der Investitionen momentan an weiteren Möglichkeiten zur CO2Einsparung. Diese betrug in 2021 1.100 Tonnen pro Jahr, 2022 werden die CO2-Emissionen um weitere 6.740 Tonnen pro Jahr reduziert. Schlagmann rechnet bis 2040 mit Gesamtkosten von über 40 Mio. Euro für alle fünf Standorte, um vollkommen klimaneutral zu werden.

„Um das Ziel der Dekarbonisierung erreichen zu können, sind wir jedoch dringend auf einen höheren Einsatz an erneuerbaren Energien angewiesen. Welche an den einzelnen Standorten machbar sind, wird momentan geprüft. Gleichzeitig werden wir dadurch auch unabhängiger von Energieimporten. Deren Stabilität, wie man aktuell sieht, innerhalb kürzester Zeit gefährdet sein kann“, so der Firmenchef. Dies diene außerdem einer langfristigen Arbeitsplatzsicherung – nicht nur der 447 Arbeitsplätze unternehmensweit, sondern auch der 35 am Standort Ansbach.

 

Forschungsprojekt zu klimafreundlichen Produkten

Bereits seit 2019 bietet Schlagmann mit allen perlitgefüllten Ziegeln seinen Kunden bereits eine klimaneutrale Produktgruppe an. Ermöglich wird dies durch die „Schlagmann-Klimaschutzstrategie 2020“, mit der anhand einer 3-Säulenstrategie CO2 eingespart sowie kompensiert wird. Weitere zukünftige Maßnahmen wie die Erhöhung des Anteils an recyceltem Ziegelmaterial oder sekundärer Rohstoffe werden ebenso wie innovative Produktneuentwicklungen innerhalb des Förderprojekts KERATON zusammen mit dem European Campus Rottal-Inn (ECRI, Pfarrkirchen) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) erforscht.

 Für das aktuelle Geschäftsjahr plant Schlagmann am Standort Ansbach weitere Investitionen in Höhe von über zwei Mio. Euro. Der Ziegeleistandort gehört seit 2020 zur mittelständischen Schlagmann Poroton GmbH & Co. KG mit Sitz im bayerischen Zeilarn. Der süddeutsche Marktführer für Mauerziegel betreibt sieben Ziegelwerke in fünf bayerischen Regierungsbezirken und investiert momentan kräftig in die Zukunft der Ansbacher Ziegelei und seine 35 Mitarbeiter. Die Modernisierungsmaßnahmen werden im Sommer abgeschlossen sein.

Info: Schlagmann Poroton

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