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Ansbacher Innenstadt soll neu belebt werden.

Auf Einladung des Gremium Ansbach bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nürnberg für Mittelfranken sowie die Stadt Ansbach nahmen über 50 Interessierte an einer Videokonferenz teil, um Ideen und Gedanken zur Belebung der Innenstadt auszutauschen. An der lebhaften Diskussion beteiligten sich neben Vertretern der IHK, des örtlichen Handels und vielen weiteren Akteuren auch der Oberbürgermeister Thomas Deffner und Karin Obermillacher von Fränkischer.de

Oberbürgermeister Deffner hoffe auf „Wiedererstarken der innerstädtischen Initiativen, die wir schon mal hatten“. Er erwähnte ein Hamburger Modell, das Verbesserungsmaßnahmen in Stadtquartieren ermögliche.

Dieter Guttendörfer, der Vorsitzende des IHK-Gremiums Ansbach erklärte, „die Innenstädte haben ihre ursprüngliche Funktion verloren und wurden zusätzlich durch Corona noch geschwächt“.

Christoph Albrecht, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Ansbach, erläuterte auch das REAC-EU Förderprogramm „Innenstädte beleben“: Bayerischen Städten und Gemeinden werde es damit ermöglicht, mit einem abgestimmten Bündel strategischer und investiver Maßnahmen die Innenstädte nachhaltig zu stärken und so zu beleben. Die Stadt Ansbach konnte den Förderumfang auf 528.000 Euro ausweiten. Themen zur Entwicklung seien z.  B. Tante-Anna-Läden oder Pop-up-Konzepte. Es braucht eben wieder Gründe, um in die Stadt zu kommen.

Auch Susanne Oppel, stellvertretende Vorsitzende des IHK-Gremiums, stellte die Frage „Wer ist unsere Zielgruppe?“ Man müsse konkret kurzfristige Projekt ohne finanzielle Unterstützung der Stadt umsetzen. Man müsse auch die Gastronomie einbinden.

Auf einer eigens eingerichteten Internet-Plattform konnten die Teilnehmer ihre Ideen zu Belebung der Innenstadt eintragen. Hier wurden u.a. die Begrünung und die Attraktivität des Martin-Luther-Platzes genannt. Temporäre Sommer-Spielplätze und ein Stadtstrand wurden ebenfalls als Ideen festgehalten.

Mit drei bis fünf konkreten Projektideen wolle man erneut auf die Teilnehmer der Videokonferenz zukommen, schloss Moderator Gregor Heilmaier, Vorsitzender des IHK Fachausschusses Handel und Dienstleistungen, die Veranstaltung.

Quelle: fraenkischer.de

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