Ansbach: +++ Schwerer Verkehrsunfall auf der B 14 – Person erlitt lebensgefährliche Verletzungen +++

Am 29. Januar 2026, gegen 16:20 Uhr, kam es auf der B 14 zu einem schweren Verkehrsunfall.

Ein 39-jähriger US-Amerikaner befuhr mit seinem hochmotorisierten Pkw samt Sommerbereifung bei winterlichen Straßenverhältnissen die Bundesstraße in Richtung Katterbach. Hierbei fuhr er auf der linken der beiden Fahrspuren und überholte zwei weitere Fahrzeuge. Kurz nach der Ausfahrt nach Obereichenbach beendete er das Überholmanöver und wollte vermutlich wieder auf die rechte Fahrbahn der B14 einscheren.

Kurz vor der dortigen Brücke, über die darunter verlaufende Staatsstraße, kam der US-Amerikaner dann alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr auf die Leitplanke und wurde in der Folge durch die Luft geschleudert. Hierbei stieß er mit einem Verkehrsschild sowie mehreren Bäumen zusammen und fiel schlussendlich in den Abhang über die darunter verlaufende St2246. Dort kam er auf der gegenüberliegenden Seite in der Böschung zum Stehen. Zuvor flog der Unfallverursacher mit seinem Pkw aber noch über das Fahrzeugdach eines 44-Jährigen hinweg, welcher die Staatstraße mit seinem Pkw befuhr. Diesen touchierte er am Fahrzeugdach. Zum direkten Zusammenstoß kam es glücklicherweise nicht.

Der Sachschaden bei diesem Unfallbeteiligten, welcher unverletzt blieb, wird auf ca. 2000.- Euro beziffert. Der Pkw des 39-Jährigen war stark deformiert, sämtliche Airbags lösten aus. Der Mann war ansprechbar aber aufgrund des stark deformierten Fahrzeuges eingeklemmt. Er musste durch Kräfte der freiwilligen Feuerwehr aus dem Pkw geborgen werden und konnte im Nachgang ärztlich versorgt werden. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde in das Klinikum Ansbach verbracht.

Während der Unfallaufnahme war die rechte Fahrbahn der B14 in Richtung Katterbach für ca. 2 Stunden und die Abfahrt B14 nach Obereichenbach, sowie ein Abschnitt der Staatsstraße, für ca. 2,5 Stunden gesperrt. An der Unfallaufnahme waren die umliegenden Feuerwehren mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort. Auch die Militärpolizei der US-Army wurde hinzugezogen. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Hinzuziehung eines Gutachters zur endgültigen Klärung des Unfallhergangs an. Der Pkw des US-Amerikaners wurde sichergestellt.

Durch die Straßenmeisterei Ansbach wurde der großräumige Unfallort gereinigt und neu beschildert. Der Gesamtschaden wird insgesamt auf ungefähr 100.000 Euro beziffert.

Quelle: Polizeiinspektion Ansbach