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Ansbach + Lichtenau: +++ Schwertransporte mit gravierenden technischen Mängeln +++

Ansbach: Die Spezialisten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizei Ansbach stoppten am Freitagmittag, 24.06.2022 gegen 11:45 Uhr, auf dem Autohof bei Brodswinden einen 55-jährigen Rumänen, der mit einem Schwertransport unterwegs war. Der Tieflader war mit Radladern und Baggern beladen, die von Belgien nach Bulgarien transportiert werden sollten. An der Zugmaschine waren wegen einer Undichtigkeit die Bremsen der beiden Hinterachsen verölt und damit ohne jegliche Bremswirkung. Am vierachsigen Auflieger fehlten an einer Achse auf beiden Seiten Radbolzen. An einer weiteren Achse waren die Bremsbeläge bereits dermaßen abgefahren, dass Metall auf Metall gerieben hat. Und „last but not least“ waren am Auflieger die Halterungen von vier Stoßdämpfern durchgerostet und hingen nur noch lose.

Lichtenau: Für Raupenmähdrescher, die ein 53-jähriger Rumäne mit einem Schwertransport von Frankreich in sein Heimatland bringen sollte, war am Freitagvormittag. 24.062022 schon gegen 09:30 Uhr auf dem Parkplatz „Geisberg – Süd“ an der Bundesautobahn A 6 vorübergehend Endstation. Dem geschulten Auge des Kfz.-Meisters der Schwerverkehrskontrollgruppe war nämlich nicht entgangen, dass der Rahmen des Aufliegers gleich an mehreren Stellen zum Teil massiv durchgerostet war. Darüber hinaus war der Gabelkopf des Bremszylinders der Zugmaschine lose und ausgeschlagen.

Die beiden Osteuropäer führte die Weiterfahrt zunächst in eine Fachwerkstatt zur Reparatur, da die Ordnungshüter die Weiterfahrt vorübergehend untersagt haben. Darüber hinaus wurden gegen sie Bußgeldverfahren eingeleitet, bei denen ihnen Geldbußen in Höhe von mittleren dreistelligen Geldbeträgen drohen.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach

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