Ansbach: +++ Ausgebüxter Jungbulle chillt in Gartenoase +++

Ein stattlicher Jungbulle hielt am Montagmittag, 30. März 2026, polizeiliche Einsatzkräfte sowie einen Tierarzt auf Trab: Das gewichtige Tier war bei einer Verladeaktion auf dem Gelände eines Rinderzuchtvereins entwischt und machte es sich nach einem „Räuber und Gendarm-Spiel“ in einer idyllischen Gartenoase gemütlich.

Zunächst war das Zuchttier durch das Gewerbegebiet im Ortsteil Eyb spaziert, ehe es auf einem Firmengelände von den alarmierten Polizeistreifen „umzingelt“ werden konnte. Allerdings entzog sich der Jungbulle – er wurde der direkten Ansprache wegen kurzerhand „Michi“ getauft – nach einer halben Stunde des gegenseitigen Beäugens der beabsichtigten Festnahme: Unter Ausnutzung seiner Körperfülle zwängte er sich schließlich nach kurzer Flucht durch eine dicht gewachsene Hecke und fand sich in einem gepflegten Garten eines Einfamilienhauses in der Friedrich-Samhammer-Straße wieder. Seelenruhig inspizierte „Michi“ sodann die Garage sowie den schmucken Wintergarten. Offensichtlich sehr zufrieden über sein neues Domizil, ließ er sich nun auf dem Rasen häuslich nieder und beobachtete das emsige Treiben in seinem Umfeld mit unverändert stoischer Ruhe.

Um Gefahren für Personen oder Sachwerte zu verhüten, wurde durch den Einsatzleiter schließlich ein Tierarzt mit einem Betäubungsgewehr hinzugezogen. Die Maßnahme zeigte Wirkung und der Jungbulle trottete nun folgsam in den bereitgestellten Anhänger. Flurschaden entstand nach erster Einschätzung keiner.

Quelle und Foto: Polizeiinspektion Ansbach