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Aktiendepot eröffnen: Das sind die 3 häufigsten Fehler

Ansbach, 14. Mai 2021 – Wenn Anleger sich entschließen, sich am Aktienmarkt zu versuchen, geht es am Anfang zunächst um das eigene Depotkonto. Schließlich ist das Angebot eines Brokers heute die Voraussetzung für den Zugang zu den Finanzmärkten für Aktien, Devisen, Rohstoffe und auch Kryptowährungen. Doch bevor es an die Depoteröffnung geht, sollten Anleger sich vorher genau überlegen, welches Aktiendepot für sie infrage kommt. Es existieren viele Angebote, die sich zum Teil deutlich unterscheiden. Bei der Entscheidung für ein Depotkonto machen gerade Anfänger oft viele Fehler. Die gängigsten 3 Fehler werden nun etwas genauer aufgezeigt.

  1. Den eigenen Bedarf vorher nicht festlegen

Auf dem Markt existieren sehr viele Anbieter für Depotkonten, deren Konditionen sich zum Teil deutlich voneinander unterscheiden. Dies liegt allerdings auch an der Tatsache, dass die einzelnen Depots zum Teil auch an unterschiedliche Kundengruppen gerichtet sind. Ein Depotkonto für Anfänger bietet dabei vor allem folgende Eigenschaften:

  • Infomaterial zum Erlenen wichtiger Zusammenhänge
  • Geringe Gebühren bei kleinem Handelsvolumen
  • Hohe Benutzerfreundlichkeit
  • Anfängerfreundliches Handelsangebot

Depots für Fortgeschrittene weisen mitunter eine Gebührenstruktur auf, bei der vor allem Trades mit hohem Volumen relativ günstig durchzuführen sind. Darüber hinaus werden deutlich mehr Handelsplätze zur Verfügung gestellt und es lassen sich auch riskantere Transaktionen mit Aktien aus Schwellenländern oder Hebelprodukte nutzen.

Wer also auf der Suche nach einem Depotkonto ist, sollte für sich vorher festlegen, was ihm oder ihr bei einem Aktiendepot wichtig ist und die Anbietersuche entsprechend eingrenzen.

  1. Anbieter nicht vergleichen

Ein weiterer gängiger Fehler bei der Suche nach einem Depot besteht darin, dass Interessenten den Markt nicht richtig sondieren. Es gibt sehr viele Banken und Finanzdienstleister, die heute ein Depotkonto zur Verfügung stellen. Diese unterscheiden sich sowohl in Bezug auf die Gebühren und Kosten als auch im Hinblick auf die Leistungsmerkmale.

Aus diesem Grund ist es heute unerlässlich, vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter einen Depotvergleich durchzuführen. Viele Portale helfen heute dabei und bieten detaillierte Vergleichstabellen an, anhand derer sich die wichtigsten Merkmale der einzelnen Anbieter genau ablesen lassen. Oft lassen sich die verschiedenen Depots nach bestimmten Kriterien filtern, so dass mit wenigen Klicks genau das Depotkonto angezeigt wird, welches am besten zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen passt.

Entsprechende Anbietervergleiche sind kostenfrei möglich und sollten heute unbedingt zur Standard-Prozedur bei der Suche nach einem Depot gehören.

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  1. Sich nicht auf den Aktienhandel vorbereiten

Wer sich für ein Investment auf dem Aktienmarkt interessiert, dürfte schnell das große Potenzial erkennen, was damit verbunden ist. Darüber hinaus bergen Aktien und auch andere Assetklassen natürlich auch erhebliche Risiken. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich entsprechenden vorzubereiten. Dazu gehören unter anderem folgende Bereiche:

  • Money-Management: Mit dem Money-Management lässt sich das Risiko für Transaktionen begrenzen. Dies funktioniert, indem ein Depotinhaber sein Investment pro Trade auf einen bestimmten Prozentsatz seines Kapitals begrenzt. Wer beispielsweise 10.000 Euro auf sein Depot einzahlt, kann für sich festlegen, maximal 2% in kurzfristige Trades zu investieren. So bleibt das Risiko überschaubar. Auch bei langfristig angelegten Transaktionen ist es sinnvoll, zumindest ein gewisses Maß an Diversifizierung an den Tag zu legen.
  • Grundlagen schaffen: Gerade das Investieren in einzelne Aktien oder andere Assets erfordert ein gewisses Mindestmaß an Wissen. Schließlich muss der Anleger wissen, was gute Aktien ausmachen und wie er diese bewerten kann. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, sich über die Grundlagen vorher zu informieren und auch Basiswissen in fundamentaler sowie technischer Analyse zu erlangen. Wer dabei nicht zu tief einsteigen möchte, sollte sich zu Beginn eher auf das Investieren in ETFs beschränken, da hier durch die Nutzung von Indizes automatisch eine Risikostreuung vorgenommen wird.

Bei der Wahl des Aktiendepots genau hinschauen

Unter dem Strich lässt sich festhalten, dass die Suche nach einem Depotkonto viele mögliche Hürden enthält. Der Wettbewerb auf dem Markt der Anbieter ist sehr groß, so dass gerade Neulinge schnell die Übersicht verlieren. Aus diesem Grund sollten Interessenten sich die verschiedenen Anbieter genau anschauen und auf Basis dieser Informationen letztlich eine Entscheidung für das passende Depotkonto fällen.

 

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