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Abkochgebot für das Trinkwasser in fünf Stadtteilen aufgrund der Information der Reckenberg-Gruppe

Aufgrund anhaltender starker Niederschläge und Überschwemmungen in den letzten Tagen wurden die Stadtwerke Ansbach über eine Grenzwertüberschreitung von Escherichia coli Bakterien in vermutlich zwei Brunnen der Reckenberg-Gruppe informiert.

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E.coli ist ein weit verbreitetes Darmbakterium und findet sich in Fäkalien. Es kann Durchfall und Übelkeit verursachen, jedoch ist jegliche Panik unbegründet. In Absprache mit den Gesundheitsämtern Ansbach sowie Weißenburg-Gunzenhausen und Roth wurde aufgrund der bakteriologischen Verunreinigung bis auf weiteres ein Abkochgebot erlassen.

Da die Stadtwerke Ansbach zur Trinkwasserversorgung in den fünf Stadtteilen Deßmannsdorf, Gösseldorf, Kurzendorf, Winterschneidbach und Wolfahrtswinden Wasser der Reckenberg-Gruppe in das Netz einspeisen, ist es wichtig, dass die Bewohner/-innen ab sofort vorsorglich das Wasser 10 Minuten lang abkochen, insofern es zur Zubereitung von Speisen oder als Getränk verwendet wird.

Die Verwendung des Trinkwassers zur Körperpflege oder Toilettenspülung kann ungeachtet des Abkochgebotes erfolgen.

Sobald das „Abkochgebot“ für das Trinkwasser aufgehoben werden kann, informieren die Stadtwerke Ansbach.

 

Vorsorgliche Desinfektionsmaßnahme des Trinkwassers in verschiedenen Stadtteilen

Aufgrund der starken Niederschläge der letzten Tage und der daraus resultierenden Hochwasserlage in Franken wurde auf Weisung des Gesundheitsamtes Ansbach vorsorglich eine Desinfektion des Trinkwassers in den Stadtteilen Dautenwinden, Dombach im Loch, Elpersdorf, Geisengrund, Höfen, Käferbach, Liegenbach, Mittelbach mit Gewerbegebiet Ansbach-West, Oberdombach, Windmühle und Wüstenbruck eingerichtet. Zur Trinkwasserversorgung dieser Stadtteile speisen die Stadtwerke Ansbach Wasser von der Fernwasserversorgung Franken in das Netz ein. Nach Informationen der Fernwasserversorgung Franken liegt bisher kein positiver mikrobiologischer Befund in deren Trinkwasserversorgungssystem vor.

Zur Einhaltung der Trinkwasserverordnung wird bei der Einspeisung in das Leitungsnetz der Stadtwerke Ansbach unter Beachtung der festgelegten Grenzwerte gechlort. Die Stadtwerke Ansbach GmbH weist darauf hin, dass gechlortes Trinkwasser einen eigenen Geruch aufweisen kann, der Genuss von gechlortem Trinkwasser aber unbedenklich ist. Für Aquarien ist gechlortes Trinkwasser allerdings ungeeignet.

Die Chlorung wird zunächst für einige Tage vorgenommen. Die Stadtwerke Ansbach GmbH informiert, sobald diese beendet wird.

 

Quelle: Pressemitteilungen der Stadtwerke Ansbach

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