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90 Jahre Stadtbus Ansbach

Eine Serie über die Menschen am Steuer

Ansbach, 30. Juli 2026  – Heute startet eine neue Serie, die die Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH anlässlich des Jubiläums „90 Jahre Stadtbus Ansbach“ ins Leben gerufen hat. Im Mittelpunkt stehen die Menschen hinter dem Steuer der Stadtbusse, die mit ihrer täglichen Arbeit den öffentlichen Nahverkehr in Ansbach sichern.

In Portraits werden die Fahrer vorgestellt – mit ihren beruflichen Werdegängen, Erfahrungen aus dem Fahralltag und ihrem persönlichen Blick auf die Stadt und ihre Fahrgäste. Die Serie begleitet das Jubiläumsjahr und macht sichtbar, wer dafür sorgt, dass Ansbach zuverlässig in Bewegung bleibt.

Den Auftakt macht Maher Doghouz, der seit vier Jahren im Stadtverkehr unterwegs ist und für viele Fahrgäste längst zu einem vertrauten Gesicht geworden ist.

Dürfen wir vorstellen: Herr Maher Doghouz!

Maher Doghouz – Foto: Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH, Stefanie Remel

Maher Doghouz ist seit 2022 als Busfahrer in Ansbach tätig. Warum der 42-Jährige am liebsten nach Hennenbach, Meinhardswinden und Brodswinden fährt und was ihm im Beruf Freude bereitet, verrät er im Kurz-Interview.

Herr Doghouz, könnten Sie uns etwas über Ihre Erfahrung als Busfahrer erzählen?
Busfahrer zu sein, ist nicht so einfach. Das merkt man ab dem ersten Tag. Man sollte einen kühlen Kopf und gute Nerven haben, um diese Arbeit zu erledigen – das betrifft sowohl die Fahrgäste als auch den Verkehr.

Was motiviert Sie, jeden Tag als Busfahrer zu arbeiten? Gibt es besondere Momente, die Ihnen Freude bereiten?
Motivation ist bei mir immer mit dabei, egal, was ich mache. Freude bereitet mir, wenn ich die Dinge ordentlich machen kann und mit einem guten Gefühl. Beim Busfahren passiert das zum Beispiel, wenn ich die Fahrgäste pünktlich von A nach B bringen und zudem ihre Fragen umfassend beantworten kann.

Haben Sie eine Lieblingsstrecke oder ein Lieblingsziel, das Sie gerne anfahren? Warum ist das so?
Am liebsten fahre ich die Strecken Hennenbach, Meinhardswinden und Brodswinden. Weil hier der Verkehr nicht so dicht ist wie in der Stadt, gelingt es auf diesen Strecken, pünktlicher zu sein. Das ist gut für die Fahrgäste und stressfreier für mich.

Was betrachten Sie als die größte Herausforderung in Ihrem Beruf als Busfahrer und wie gehen Sie damit um?

Herausfordernd ist es für mich immer wieder, wenn Fahrgäste in einer besonderen Situation sind und Unterstützung brauchen, zum Beispiel beim Ein- und Aussteigen. Ich möchte alles richtig machen, aber natürlich gibt es Unsicherheiten. Super war das Training, das wir dazu bekommen haben. Das hat mir sehr geholfen.

Was machen Sie zum Ausgleich in Ihrer Freizeit?

Da achte ich auf Bewegung. Ich spiele gerne Fußball und Tischtennis.

Quelle: Pressemitteilung, Ansbacher Bäder und Verkehrs GmbH