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Ansbach, 25. September 2026 – In der Serie zum Jubiläum „90 Jahre Stadtbus Ansbach“ stellen wir mit Agron Goreja einen weiteren Fahrer vor. Er erzählt, warum er im Bus stets ein wachsames Auge auf seine Fahrgäste hat – und wie er am liebsten für Ausgleich zu seinem Arbeitsalltag sorgt.
Wenn sich Agron Goreja morgens hinters Lenkrad schwingt, ist er schon informiert, welche Themen und Geschehnisse in Ansbach und der Welt wichtig sind. Noch mehr interessiert ihn aber, was um ihn herum passiert. Deshalb hat er nicht nur auf den Verkehr ein wachsames Auge, sondern auch auf seine Fahrgäste und ihre Bedürfnisse.
Warum haben Sie sich für den Beruf des Busfahrers entschieden, Herr Goreja?
Es war mir wichtig, Menschen zu helfen und etwas zu bewirken und dieser Beruf bietet mir die Möglichkeit dazu.
Was schätzen Sie an Ihrem Beruf?
Als Busfahrer bin ich schon 24 Jahre auf der Straße unterwegs, seit April 2012 im Ansbacher Stadtlinienverkehr. Bei meiner Arbeit lege ich großen Wert auf Kundenorientierung und Servicequalität. So verkaufe und kontrolliere ich Fahrkarten und biete Fahrgästen Auskunft zu Tarifen oder Fahrtstrecken.
Haben Sie eine Lieblingsstrecke oder ein Lieblingsziel?
Eigentlich fahre ich alle Linien im Stadtgebiet gerne, aber besonders mag ich die Linie 762 nach Brodswinden. Es ist schön, mal aus der Stadt rauszukommen.
Gibt es in Ihrem Beruf besondere Herausforderungen?
Ich bin dafür verantwortlich, dass die Fahrgäste sicher an ihr Ziel kommen. Deshalb fahre ich vorsichtig und rücksichtsvoll. Ein besonderes Augenmerk habe ich auf Fahrgäste mit körperlichen Einschränkungen, die den Bus nutzen. Dafür habe ich letztes Jahr mit Kollegen an einer Schulung teilgenommen, bei der es darum ging, die Perspektive zu wechseln und zum Beispiel in die Rolle von Menschen mit Rollator oder mit Sehbehinderung zu schlüpfen. Das fand ich sehr spannend.
Was machen Sie zum Ausgleich in Ihrer Freizeit?
Am liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Familie. Ich achte aber auch sehr auf meine Gesundheit und gehe gerne wandern oder spazieren. Am Morgen lese ich Zeitungen und Zeitschriften, da ich über die aktuellen Geschehnisse rund um den Globus informiert sein möchte.