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29. April 2026 – Lesung und Buchvorstellung in der Staatlichen Bibliothek Ansbach: „Grenzland. Aus den Papieren des Martin Harsch“ von Werner Nennich

Ansbach, 20. April 2026 – Am Mittwoch, dem 29. April 2026, um 18:30 Uhr lädt die Staatliche Bibliothek Ansbach zu einer literarischen Buchvorstellung ein. Der Autor Werner Nennich präsentiert sein Werk „Grenzland. Aus den Papieren des Martin Harsch“ und liest ausgewählte Passagen daraus vor.

Im Zentrum des Buches steht die Figur des Martin Harsch, der als distanzierter Beobachter durch Städte und Landschaften flaniert. In seinen Aufzeichnungen entstehen poetische Momentaufnahmen des Alltäglichen – von Museumsbesuchen bis hin zu Reisen ans Meer. Die Erzählweise bewegt sich dabei zwischen präziser Beobachtung und literarischer Verwandlung. Doch unter der Oberfläche des Vertrauten schimmern beunruhigende Fragen nach Erinnerung, Wirklichkeit und Bedrohung auf, wenn bekannte Orte plötzlich fremd und leer wirken.

Werner Nennich, im Frankenwald geboren und aufgewachsen, studierte Germanistik, Geographie und Theologie. Nach Stationen in England, Frankreich und verschiedenen bayerischen Städten ist er seit vielen Jahren als Schriftsteller tätig. Seine Texte, die er selbst als „literarische Stillleben“ bezeichnet, umfassen insbesondere lyrische Impressionen und kurze Prosaskizzen. Nennich ist Mitglied im AutorenVerband Franken.

Die Lesung wird musikalisch von Hartmut Kawohl mit kurzen Intermezzi auf der Posaune begleitet.

Christian Mantsch, Leiter der Staatlichen Bibliothek Ansbach, betont die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Region: „Es gehört zu unserem Auftrag als Regionalbibliothek, uns aktiv für örtliche Autorinnen und Autoren einzusetzen und ihnen eine Bühne zu geben. Regionale Literatur soll bei uns nicht nur archiviert, sondern vor allem erlebbar gemacht werden“.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Quelle: Pressemitteilung, Staatliche Bibliothek (Schlossbibliothek) Ansbach