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WM 2026: Warum „Public Viewing“ eigentlich kein englischer Begriff für Fußballfans ist

Mit dem Start der Fußball-WM 2026 beginnt für Millionen Fans wieder die schönste Zeit des Fußballjahres. Ob im Biergarten, auf dem Marktplatz oder vor der Großbildleinwand – überall treffen sich Menschen, um gemeinsam mitzufiebern, zu jubeln und zu leiden.

Dabei fällt im deutschsprachigen Raum regelmäßig ein Begriff, der längst zum festen Bestandteil der Fußballkultur geworden ist: Public Viewing.

Was viele nicht wissen: Der Ausdruck ist ein sogenannter Scheinanglizismus. Das bedeutet, er klingt englisch, wird im englischsprachigen Raum jedoch anders verwendet. Während in Deutschland, Österreich und der Schweiz darunter das gemeinsame Verfolgen von Sportereignissen auf Großleinwänden verstanden wird, bezeichnet „public viewing“ im Englischen traditionell die öffentliche Aufbahrung eines Verstorbenen vor der Beerdigung.

Für die Fußballveranstaltungen, die wir hierzulande als Public Viewing kennen, würden englische Muttersprachler eher Begriffe wie „watch party“, „fan zone“ oder „outdoor screening“ verwenden.

Dem Erfolg des Begriffs hat das allerdings keinen Abbruch getan. Spätestens seit den großen Fußballturnieren der vergangenen Jahrzehnte steht „Public Viewing“ hierzulande für Gemeinschaftsgefühl, Gänsehautmomente und unvergessliche Fußballabende.

Und genau darum geht es auch bei der WM 2026: gemeinsam erleben, gemeinsam feiern und gemeinsam mitfiebern.

Wo findet man in der Region die besten WM-Locations? Wo gibt es die größte Leinwand, die beste Atmosphäre und das kälteste Bier?

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Foto: Archiv Stockfoto