22. Januar 2026 – Landestheater Dinkelsbühl – „Mit gefesselten Fäusten“.
Dinkelsbühl, 7. Januar 2026 – Am Donnerstag, 22. Januar, zeigt das Landestheater Dinkelsbühl ab 20 Uhr im Carl-Fortunat-Haus – Ort der Musik und Begegnung das Stück „Mit gefesselten Fäusten“.
Der von der Autorin Rike Reiniger geschriebene Monolog beschäftigt sich mit dem Schicksal des Sinto-Boxers Johann Wilhelm „Ruki“ Trollmann und ist in dieser Saison das Klassenzimmerstück des Landestheaters. Als solches tourt es gerade durch die Schulen in der Region und findet dort viel Aufmerksamkeit. Jetzt soll es deshalb auch in einer öffentlichen Aufführung gezeigt werden.
Der Schauspieler Andreas Peteratzinger zeigt in eindringlichem Spiel, wie der aufkeimende Rassismus die aus ihm wachsende Gewalt vor und vor allem während der Zeit des Nationalsozialimus Mitmenschlichkeit und Zusammengehörigkeit zerstört hat. Es geht um die Karriere eines hoch erfolgreichen Boxers, der, weil er Sinto war, nicht mehr sein durfte, was er war. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive eines Jugendfreundes, der seine Erinnerung an die schlimme Zeit und ein furchtbares Verbrechen nicht mehr los wird. Peteratzinger ist in der Regie von Dirk Waanders dieser Freund, dessen Geschichte auch zu einer Warnung für die Gegenwart wird.
Nach der Aufführung gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch. Das Stück wendet sich ausdrücklich auch und vor allem an junge Menschen. Karten zu je 18 Euro gibt es im Vorverkauf im Theater im Spitalhof (Montag 10 bis 13 Uhr, Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag 10 bis 12 Uhr, Donnerstag 15 bis 17 Uhr), unter Telefon 09851 582527-27 oder im Internet (landestheater-dinkelsbuehl.de/tickets und vorverkauf@dinkelsbuehl.de). Lehrkräfte haben freien Eintritt.
Quelle: Pressemitteilung, Landestheater Dinkelsbühl