Anzeige

Anzeige

13. Juni 2026 – „ANhören“ & „Zauberzeichen“

Ansbach, 11. Juni 2026 – Zu Gast bei den Ansbacher Puppenspielen: „Zauberzeichen“ – Ein Buchstabentheater für Neugierige

Am Samstag, 13. Juni 2026, um 15:00 Uhr lädt das Theater Ansbach mit der Produktion „Zauberzeichen“ zu einer besonderen Theatererfahrung ein. Die Inszenierung richtet sich an alle ab 5 Jahren.

Was hat ein „A“ zu sagen und wie bewegt sich ein „U“? Was passiert, wenn die beiden aufeinandertreffen? Werden sie ein schmerzliches „AU“? Oder erschrecken sie als vorwitziges „UA!“ ihr Umfeld?

Eine Frau sammelt Zauberzeichen und untersucht sie in schwungvollen Episoden auf ihren „Lautgehalt“. Noch ungebunden von den Büchern der Welt, frei und spontan, sind sie verblüffend beredt, ohne viele Worte zu machen. Es ist ein spielerisches Kennenlernen und Neuentdecken dieser kleinen Charaktere, die sich freuen und ärgern, zusammentun oder ablehnen, gemeinsam über sich hinauswachsen und dabei Sinn – oder auch Unsinn ergeben. Das ABC: Wer es kennt, wird sich wundern, wem es neu ist, wird es unvergesslich. Allen aber wird die Lust geweckt auf eigene Erkundungen dieser zauberhaften Zeichen, die uns die Worte sichtbar machen.

Gastspiel von Theater Katinkaspringinsfeld
Spiel: Kathrin Blüchert
Regie: Tristan Vogt

Ort: Theater Ansbach, Theater hinterm Eisernen
Datum: Samstag, 13. Juni 2026, 15:00 Uhr
Dauer: ca. 43 Minuten für alle ab 5 Jahren


ANhören – Sommerlesungen des Theater Ansbach

Mit der neuen Reihe „ANhören“ lädt das Theater Ansbach noch bis Ende Juni 2026 zu Open-Air-Lesungen an besonderen Orten der Stadt ein. Ensemblemitglieder und Gäste lesen Drama, Prosa und Briefe europäischer Autor*innen und widmen sich Themen wie Heimat, Exil, Erinnerung und Identität. Die vorletzte Lesung findet am 13. Juni um 20:00 Uhr am Speckdrumm statt. Levent Özdil und Robert Arnold lesen Auszüge aus Emigranten von Sławomir Mrożek.

Mrożeks Schauspiel in einem Akt erzählt von zwei Emigranten desselben Landes, die sich einen Kellerraum als Unterkunft teilen. Doch der Intellektuelle und der Gastarbeiter geraten regelmäßig heftig aneinander. Es erwartet Sie eine unheimlich dichte, szenische Lesung mit bitterbösem Humor unter freiem Himmel, die von Einsamkeit in der Fremde und dem Wunsch nach Verständnis erzählt.

Ort: Speckdrumm, Rangiergleis hinter der Halle
Datum: Samstag, 13. Juni 2026, 20:00 Uhr

Quelle: Pressemitteilung, THEATER ANSBACH – KULTUR AM SCHLOSS EG