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„1:22 vor dem Ende“: Erste große Premiere in der Interimsspielstätte

Ab Oktober spielt das Theater das erste Mal auch in der Eyber Straße 89

Mit „1:22 vor dem Ende“ von Matthieu Delaporte bringt das Theater Ansbach am 17. Oktober die erste große Premiere in die neue Interimspielstätte in der Eyber Straße 89 in Ansbach. Regie führt bei diesem Stück der neue Schauspielleiter Bartholomäus Pakulski.

Darum geht es:
In dieser absurden und urkomischen Komödie des französischen Schriftstellers Matthieu Delaporte kommt es zu einem rasanten Wortgefecht auf Leben und Tod. Ein Stück, das nur so trieft vor schwarzem Humor und irrwitziger Situationskomik. Es gibt nichts mehr, das ihn hält. Bernhard ist vom Leben enttäuscht und plant, sich selbst umzubringen. Doch als plötzlich der Tod höchstpersönlich vor seiner Tür steht, beginnt er, an seiner Entscheidung zu zweifeln. Zu allem Überfluss stellt sich auch noch heraus, dass der Tod nicht wirklich weiß, was er tut und mit seiner Aufgabe heillos überfordert ist. Es entspinnt sich ein intelligenter und gleichermaßen witziger Dialog zwischen den beiden, als Bernard beginnt, die wenige Zeit, die ihm bleibt, zu nutzen und um sein Leben zu feilschen. Die dunkelhumorige, französische Komödie Einszweiundzwanzig vor dem Ende ist ein Stück voller amüsanter Missverständnisse, in dem nichts ist wie es scheint. Matthieu Delaporte gelingt es, existenzielle Themen wie Depression und Einsamkeit mit einer erstaunlichen Leichtigkeit und Frische zu einem zentralen Teil der Handlung dieses originellen Theaterstücks zu machen.

Regie: Bartholomäus Pakulski
Spiel: Beatrice Boca, Matias Lavall, Pia von der Assen
Bühne und Kostüm: Theresa Rohrberg

Ins Deutsche übersetzt von Georg Holzer

Tickets gibt es online auf der Verkaufsseite des Theaters.